Clemens Schuldt lotste seine Musiker mit Schwung, Verve und sensibel sicherer Hand durch die bei aller Unterhaltsamkeit anspruchsvollen Werke.

Oberbayerisches Volksblatt

Jakob Schneider - 23.07.2019


Aufs Schönste mischt sich der drahtige Ton des französischen Cellisten Queyras mit dem Münchener Kammerorchester, das von seinem Chefdirigenten Clemens Schuldt in jeder Sekunde zur hellwachen Kommunikation angehalten wird. Die einzelnen Episoden werden so aussagekräftig geschärft, dass hier der seltene Fall einer gleichzeitig komplexen wie sofort zugänglichen Neuen Musik vorliegt.

Abendzeitung

Michael Bastian Weiß - 01.07.2019


Starken Eindruck hinterließ der junge Dirigent: Er setzte auf vitales, energisches, sensibles Motivieren und Inspirieren zu differenzierten Ausdrucksqualitäten, detailreich in der Bewegungskunst, immer elegant und äußerst musikantisch.

Main-Post

Elke Tober-Vogt - 23.06.2019


Das Programm des MKO in der kommenden Saison hat wieder einmal jene spannende Dramaturgie, die sich manch anderes Orchester mit einem viel größeren Apparat und Etat zum Vorbild nehmen sollte. Das Saison-Motto heißt "Wärme", Schuldt kann darunter jede einzelne Note subsumieren.

Süddeutsche Zeitung

Egbert Tholl - 21.05.2019


Clou der Aufführung ist allerdings das Münchener Kammerorchester, das unter Clemens Schuldt recht knackig im historisch informierten Stil aufspielt.

Münchner Abendzeitung

Robert Braunmüller – 29.11.2018


Clemens Schuldt agierte mit ganzem Körper, liebkoste im Cantabile manchmal geradezu die verschiedenen Orchestersektionen, hielt sonst auf rhythmische Reaktionsschnelligkeit, federnde Dynamik ohne Schwerfälligkeit und auf Verständlichkeit des musikalischen Geflechts. Riesenbeifall.

Süddeutsche Zeitung

Harald Eggebrecht – 12.10.2018


[…] die beiden Mozart-Sinfonien KV 338 und KV 543. Schuldt leitet sie mit lässiger Hand, im Klang angelehnt an vibratoarm musizierende Originalklang-Ensembles, in den Tempi nicht überhetzt und im Ausdruck elegant, voller opernhafter, witziger Effekte. Ein Mozart, der Spaß macht.

Donaukurier

Jesko Schulze-Reimpell und Lorenz Erl – 11.03.2018


Schuldt und das Kammerorchester haben mittlerweile eine innige Beziehung, und Schuldts Enthusiasmus geht dabei mit dem überragend präzisen Spiel der Musiker eine überwältigende Verbindung ein.

Süddeutsche Zeitung

Rita Argauer – 10.03.2018


Ein von einem hochbegabten jungen Dirigenten bestens vorbereitetes und hochmotiviertes Orchester, ein außergewöhnlicher Solist, ein neugieriges Publikum und eine abwechslungsreiche Programmwahl. Das sind die Ingredienzen eines gelungenen Konzertabends. […] Clemens Schuldt, der zurecht als einer der spannendsten jungen Dirigenten Deutschlands bezeichnet wird, zeigte sein ganzes Können. Schuldt dirigierte nicht nur, er vollführte einen wohl dosierten Ausdruckstanz vor dem Orchester […] Schuldt und sein Orchester leisteten ganze Arbeit.

Bachtrack

Benedikt Zacher – 10.03.2018


Wie der Chefdirigent des Münchener Kammerorchesters allzu bekannte  Werke mittels schlanker Besetzung und intensiver Musiktextausdeutung  auffrischt, ist Klangkosmetik der Extraklasse.

Münchner Merkur

Anna Schürmer – 10.03.2018


Atemlose Stille herrschte am Mittwochabend im Konzerthaus beim Konzert des Münchener Kammerorchesters und das nicht allein bei den exzellent gespielten Mozart-Sinfonien, sondern ganz besonders beim Violinkonzert „Concentric Paths“ des britischen Komponisten Thomas Adès. Welch ein Kontrast zu der einführenden und der abschließenden Mozart-Sinfonie! Mit ansteckendem Elan hatte Clemens Schuldt sein Orchester hineingeführt in die Sinfonie Nr. 34 C-Dur KV 338, den Musikern das anmutige Spiel geradezu vorgetänzelt. Fein ziselierte erdas anmutige Andante, in fröhlichem Wettstreit zog zuletzt das sprühende Allegro vivace vorüber.

Schwäbische Zeitung

Christel Voith – 10.03.2018


Das Münchener Kammerorchester rief dankenswerterweise in Erinnerung, wie aufregend die Nummern 34 (C-Dur) und 39 (Es-Dur) sein können. Vorausgesetzt, sie werden so dionysisch gespielt wie unter dem Chefdirigenten Clemens Schuldt. Der achtet auf Schwung, ohne ihn zum Selbstzweck zu erklären, […] und bringt die Musik mit Raffinesse zum Sprühen, ohne die dunklen Seiten zu verschweigen.

Abendzeitung

Robert Braunmüller – 10.03.2017


Konzert mit dem MKO in der Kölner Philharmonie

Solange es Dirigenten wie Clemens Schuldt gibt, braucht man um die Zukunft dieser Zunft nicht zu bangen...

Kölnische Rundschau

Matthias Corvin – 05.02.2017


Konzert mit dem MKO/Ian Bostridge im Prinzregententheater

Ein halbes Jahr ist Clemens Schuldt nun schon Chefdirigent des Münchener Kammerorchesters. Und im Prinzregententheater hat er nun erneut bewiesen, wie sehr dieses Orchester (....) von dem jungen, wachen und vor allem stilistisch flexiblen Geist Schuldts profitiert...

Süddeutsche Zeitung

Rita Aargauer – 26.01.2017


Bei Beethoven hat der 33-jährige Bremer einen Standpunkt, der sich erfreulich klar von der lauwarmen Beethoven-Routine anderer Orchester dieser Stadt unterscheidet. Schuldt bringt klar und deutlich heraus, wie der Kopfsatz der 3. Symphonie eher lyrische Themen dramatisch steigert und verdichtet. Er hält energische, aber nie überhetzte Tempi konsequent durch. Den tragischen Zusammenbruch nach der großen C-Dur Steigerung im Trauermarsch machte Schuldt zum Dreh- und Angelpunkt der ganzen Symphonie. (...) Das Finale gelang strahlend und energisch. Diese energiegeladene, klare, präzise und zugleich risikofreudige Aufführung wird noch lange im Gedächtnis bleiben.

Abendzeitung 

Robert Braunmüller